![]() |
| Am 25.11.2006 war es endlich soweit. Das kleine Rudel, welches wir
auf Kreta gefunden hatten, ist endlich in Deutschland angekommen! Welche
eine Freude – denn es war fast drei Wochen früher, als uns gesagt wurde. Ich habe unsere Zoi und ihren Bruder direkt aus dem Auto des Tierschützers in Empfang genommen (wir hatten uns in der Nähe von Aschaffenburg getroffen), damit sie nicht noch mal in ein Tierheim mussten. Die Autofahrt verlief total problemlos. Wir haben die beiden auch gleich an so Sachen wie „Scheiben wischen" gewöhnt. Nachdem sie sich ein wenig erschrocken hatten, war es ihnen auch schon sch…egal. Snoopy, der Hund von meinem Bruder ist in Mainz geblieben und wir sind mit Zoi dann weiter nach Leverkusen gefahren. Auch hier lief alles problemlos ab. Dann kam der große Moment. Da wir ja noch zwei Katzen (Max und Clio) haben, waren wir uns mit der Zusammenführung nicht ganz so sicher. Sicherheitshalber haben wir die Beiden erstmal ins Schlafzimmer gesperrt, damit sich Zoi ganz in Ruhe umschauen konnte. Wir dachten, dass die Kleine von der Reise ganz ko sei und sich sicher ganz schnell hinlegen würde. Denkste! Vier Stunden war sie wach. Als sie dann endlich schlief, haben wir Max und Clio wieder frei gelassen. Da Clio sehr zurückhaltend ist, hat es uns nicht gewundert, dass Max als erst gucken kam. Außerdem ist Max mit Hunden aufgewachsen. Unser Kater ist also ganz vorsichtig durch die Wohnung getapst – irgendwas war anders… nur was?! Dann hat er den Hund entdeckt. Er ist hin, hat geschnuppert, Zoi ist aufgewacht, hat sich erschreckt und erstmal vor Schreck gekotzt. Das war das erste Treffen mit den Katzen. Max und Zoi lieben sich mittlerweile abgöttisch. Wenn ich vom Gassi gehen komme, dann wartet er immer an der Tür und dann begrüßen sie sich ausgiebig. Mit der Clio haben wir nach fast einem Jahr immer noch Probleme, aber die beiden akzeptieren sich, schlafen jeder auf einer Seite vom Bett - und mehr kann man von Hund und Katz nicht verlangen. Da uns der Tierschutzverein geraten hat, den Hund am Anfang nicht zu schnell mit Artgenossen zusammen kommen zu lassen (sie hatten ja schließlich keine Immunisierung Seitens der Mutter), haben wir uns ganz vorsichtig nach und nach einer kleinen Gruppen von Hundebesitzern angeschlossen, die sich jeden Abend auf einer Wiese treffen. Erst im Januar haben wir mit der Hundeschule angefangen. Leider muss ich gestehen, dass ich ziemlich blauäugig an die Sache rangegangen bin. Kerstin, die Besitzerin von Fefa, „Mitglied in der allabendlichen Spielstunde" wollte ich nicht fragen, wo sie hingeht, da ich sie nicht „nerven" wollte (ich hab sie ja schließlich noch nicht so lange gekannt – blödes Argument – ich weiß). Also hab ich selbst nach einer Schule gesucht, und habe auch eine gefunden. Leider hab ich mir dort ein paar Sachen angewöhnt, die ich jetzt wieder aus dem Hund rausholen muss (Zoi rennt zum Beispiel zu jedem Hund hin und will ihn begrüßen und spielen, dabei ist es ihr egal, ob da ne Straße oder sonst etwas ist). Dann muss ich gestehen, hab ich mich nicht gut genug erkundigt, was Welpen so alles anstellen können. Zoi hat: die Tapeten von den Wänden geholt, Abschlussleisten angenagt, Kabel durchgefressen, meine Brille und mein Handy zerkaut, die Kontaktlinsen gefressen, Ordner und Bücher angenagt und noch so einiges mehr. Da dieses Verhalten für mich nicht „normal" war und ich mich mittlerweile mit Kerstin sehr gut verstehe, hab ich sie dann doch gefragt, in welche Hundeschule sie geht. Ich hab dann mit Edith einen Termin ausgemacht und als sie dann bei uns war, hat sie mir bestätigt, dass mein Hund ganz normal ist. Sie hat mir aber auch gesagt, dass sich schon der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat. Jetzt sind wir seit fast 2 ½ Monaten bei ihr und die Kleine hat sich schon ganz ordentlich gemausert. Im Unterricht klappt einiges schon viel besser. Zum Beispiel braucht sich niemand mehr auf die Leine stellen, wenn wir „abrufen" üben. Sitz/ Platz und Bleib klappt auch. Nur das mit dem „zu jedem anderen Hund hinrennen" hat sie sich leider noch nicht abgewöhnt. Zumindest was ihre Freunde angeht. Wenn wir Gassi gehen und fremde Hunde treffen, kann ich sie „sitzen" lassen, und sie bleibt dann auch. Dumm ist nur, dass so viele Besitzer ihre Hunde dann zu meinem hinrennen lassen… Wenn man aber mal ein intelligentes und weitsichtiges Herrchen oder Frauchen erwischt hat, der seinen Hund einfach vorbei schickt, kann ich das Kommando aufheben, und Zoi schert sich nicht mehr um das andere Tier. Es liegt noch ein langer Weg vor uns. Wenn die Kleine soweit ist, möchte ich mit ihr die Begleithundprüfung ablegen. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, mit Ihr Agility zu machen. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit ihr. Sie hat jetzt schon seit längerem nichts mehr kaputt gemacht und mir wurde auch schon mehrmals gesagt (Zitat) „ich habe noch nie einen Hund gesehen, der mit 10 Monaten schon so gut hört". Wie dem auch sei, die Worte gehen auf jeden Fall runter wie Öl J . Jetzt im August 07 kommt ihr Bruder für zwei Wochen zu uns. Bin mal gespannt, wie das wird. Und am 09.09.07 haben wir ein Treffen anlässlich des 1. Geburtstages der sieben Welpen. Ich bin mal gespannt, wie die sich so gemacht haben.
|
| Zurück zu Kundenhunde zur Startseite |